Überblick


- Problem des Bunkai



»Die Kata ist die Mutter des Karate und das Bunkai ist ihre Seele«

Choki Motobu


Kata wird zu einer der »drei Säulen des Karate«

Es stellte sich während meiner Zeit im modernen Karate immer als schwieriges Unterfangen heraus, die Kata hinsichtlich der Anwendung ihrer Techniken und Prinzipien in Bezug auf einen Gegner verstehen zu wollen. Ich konnte mich dem Gedanken nicht verwehren, dass man offenbar viele Jahrzehnte lang durch die Dominanz des Wettkampfgedankens mehr Wert auf die Bewertung und Verstärkung des äußeren Eindrucks der Kata, als auf die Erforschung ihrer ursprünglichen Bedeutung und Prinzipien legte. Die äussere Form wurde als wichtiger betrachtet, als die eigentliche Funktion. Für das wettkampfbasierte Kumite oder Randori (reglementierter Freikampf) hatten die Kata und auch die Grundschule (Kihon) nicht viel zu bieten. Die Kata schrieben z.B. einen frontalen Oberkörper beim geraden Fauststoss (Zuki). Beim Randori oder im Wettkampf mußte man jedoch möglichst vermeiden, dem Gegner eine derart grosse Trefferfkäche zu präsentieren. Auch kämpfte niemand in tiefen Ständen, wie sie in den Kata vorkamen, sondern den Erfordernissen angepasst in eher natürlichen Stellungen. Kata und Grundschule unterscheiden sich im modernen Karate also sehr von den natürlichen und leichten Bewegungen, wie sie im Randori eingesetzt werden, um im Kampf bestehen zu können. Vielleicht entstand daher im modernen Karate eine Einteilung des Karateunterrichts in sogenannte drei Säulen, in "Kihon", "Kata" und "Kumite". Man hat bewußt oder unbewußt eine Aufsplittung der urpsrünglich ganzheitlichen Lehre des Karate geschaffen. Das Kumite hat sich weit von dem entfernt, was in Kihon und Kata trainiert wird und umgekehrt. Traditionell betrachtet, gab es diese Einteilung in mehrere »Säulen« nicht. Man entfernte sich urprünglich nicht so weit von der Kata auf dem Weg zum Kumite.  Schließlich sollten die Kata die Fertigkeiten eintrainieren, welche in einem nicht reglementierten Kampf von Nutzen sind. Im modernen Karate führten offenbar zunächst die Rahmenbedingungen des Massenunterrichts und kurz darauf der prägende Bezug auf den Wettkampf zu einem Verlust des Wissens und des Interesses um die Grundkonzepte der alten Kata. Dies waren Kata, die sich ja auf einen Kampf ohne Regeln bezogen. Prinzipien und Techniken der alten Kata lassen sich entsprechend nicht auf einen Wettkampf ummünzen. Also wurden diese Prinzipien in der Moderne vernachlässigt oder bereits durch die okinawischen Meister nicht oder nur im kleinen Kreise weitergegeben. Die modernen Kata wurden aufgrund bestimmter wettkampftaktischer Einflüsse (Ausstrahlung, Athletik, Kraft) verändert. Zuvor waren die Kata bereits aufgrund des Massenunterrichts systematisiert und im Ablaufdiagram (Enbusen) vereinfacht worden. Die innere Körperdynamik des alten Karate wurde nicht weitergegeben. Stattdessen entwickelte sich ein Tuning der äusseren Dynamik. Dadurch entfernten sie sich die Kata von ihrer ursprünglichen Struktur und verloren ihren Beitrag in Hinsicht auf einen unreglementierten Kampf. Durch die Vereinfachungen aber auch durch ästhetische Veränderungen wurde es jedoch auch möglich, das Karate durch Vorführungen und Unterricht in größeren Gruppen weltweit zu verbreiten. Viele Karateka und auch Zuschauer schätzen besonders die Ästhetik und den athletischen Ausdruck der Kata des modernen Karate.
Man sollte sich jedoch der Entwicklung des Karate bewußt sein, wenn es um den Aspekt der Selbstverteidigung geht. "Selbstverteidigungslehrgänge für Karateka" sind in den vergangenen Jahren ironischer Weise zu einer profitablen Marktlücke geworden.

Reverse Engeneering

Die in die Kata eingeflochtenen Anwendungen (Bunkai) des Karate der 70er Jahre machten oftmals einen sehr sterilen Eindruck und viele Trainer legten auf Bunkai wenig Wert. Irgendwann war man auch im modernen Karate offenbar nicht mehr mit dem mangelnden oder praxisfremden Bunkai zufrieden und es setzte geradezu ein Bunkaiwahn ein. Viele Karatelehrer begannen damit, sich am sogenannten »Reverse-Engineering« zu versuchen.  Man versuchte also, den mehr oder weniger verborgenen Sinn und Zweck einer Sache (der Kata) anhand ihres äußeren und bereits mehrfach veränderten Erscheinungsbildes heraus zu finden. Als Anhaltspunkt dienten hier oftmals hilfsweise entliehene Anwendungen anderer Kampfkünste, welche von diesem »Vergessen« der eigenen Anwendungen nicht betroffen waren. Hervor kamen als Ergebnis meist letztlich immer noch unbefriedigende Lösungen, wenn man diese einmal auf die Umstände einer realen Konfrontation bezog.
Ein Problem liegt beim beschriebenen »Ausleihen« der Anwendungen bei anderen Kampfkünsten. Man nahm einzelne Anwendungen her, welche aus einem zusammenhängenden größeren Gesamtpaket, eben den anderen Kampfkünsten mit all ihren eigenen Trainingsmethoden stammten. Da das Gesamtpaket von Dynamik und Körpereinsatz des modernen Karate aber hiervon sehr verschieden war, konnte sich natürlicher Weise nicht das nötiges Gefühl für diese einzelnen Anwendungen entwickeln, deren man sich für das Bunkai bediente. Es zeigte sich die Problematik, die entsteht, wenn man beim Bunkai von Anfang an dort ansetzt, wo einzelne Sequenzen der Kata isoliert werden und man so zu einzelnen Anwendungen kommt. Eine einzelne isolierte Anwendung zu einer Katabewegung nutzt wenig, wenn man im Kampf nicht dazu kommt, sie überhaupt vernünftig ansetzen zu können. Trainiert man sich 5 verschiedene Anwendungen als Antwort auf einen Fauststoß zum Kopf an, dann wird man vermutlich nicht schnell genug eine dieser 5 möglichen Anwendungen auswählen können. Das Bunkai der okinawischen Kata setzt aber weit vorher an, eben bei den Prinzipien und dem Körpergefühl, welches man sich antrainieren kann. Dies ist ein wesentlicher Prozess und kommt eigentlich noch vor direkten Anwendungen. Grundlegendes Bunkai ist ebenfalls der Umgang mit dem Enbusen und dem Schutz des Seichusen beim Bewegen durch eine Kata. Hieraus entwickelt sich ein natürliches Gefühl für verschiedene Anwendungen, die dann auch im Training folgen. Einzelne Anwendungen sollten sich fast natürlicher Weise aus dem Gesamtpaket der Kampfkunst ableiten lassen, nicht einem Gesamtpaket einer anderen Kampfkunst »entrissen« werden.


Seichusen und Enbusen - Auf dem Weg zum Bunkai

Bevor wir uns mit aus Kata isolierten Anwendungen als Antwort auf Angriffe beschäftigen, setzen wir uns intensiv mit dem Seichusen und Enbusen der Kata auseinander. Wir wollen uns genau im Klaren darüber sein, warum wir uns so durch die Kata bewegen, wie wir es tun und warum nicht anders. Grundgedanke ist, wie man sich in der Bewegung schützt, wie man sich entlang des Enbusen (=Schrittrichtungsdiagramm der Kata) bewegt, wie man den Körper effektiv einsetzt, sich mühelos und unscheinbar bewegt und die eigenen Techniken und Vitalpunkte vor dem Gegner verbirgt. Kata und Bunkai im ursprünglichen Sinne beziehen sich auf reale Konfrontationen. Wir betrachten das Enbusen grundlegend als die »Linie« des Kataablaufs. Auf diesem Gedanken basieren auch unsere schmalen Stände. Sich in breiten Ständen vorwärts zu bewegen, würde bedeuten, man erzeugt zwei parallele Linien, zwischen denen man pendelt. Das Pendeln kommt dadurch zustande, dass man sich dann schlittschuhartig bewegt, also die Füße sich beim Vorgehen annähren und dann wieder für einen breiten Stand auseinander gehen.
Das Seichusen (=Angriffslinie)
ist der Bereich, den es zu verteidigen, zu schützen aber auch in Richtung Gegner zu überwinden gilt, um den Kampf zu beenden. Diesen Bereich muss auch ein Angreifer durchdringen, um uns zu erreichen. Besonders unsere Körpermittellinie gilt es vor dem Gegner zu verbergen und damit zu schützen. Auf dieser Linie sind senkrecht die empfindlichsten Körperstellen aufgereiht (Augen, Nase, Kinn, Hals, Herz, Solar Plexus, Genitalien). Aus diesem Grunde gibt es in den alten Shorin-Stilen keinen Oi-Zuki (gerader Fauststoß) mit frontalen Oberkörper und breitem Stand. Hierbei würde man dem Gegner die Mittellinie geradezu als leichtes Trefferziel präsentieren.
Die alten Meister konnten alleine an der Art, wie sich jemand entlang des Enbusen der Kata bewegte und mit dem Seichusen umging, erkennen, inwiefern der Vorführende bestimmte Prinzipien verstanden hat. Daher stammt der Satz »Kata ist Kampf«. »Kata ist Kampf« nicht deshalb, weil man am lautesten atmet oder schreit, sondern weil man eine effektive Bewegungsmotorik benutzt. Anhand dieses Maßstabes bewerteten diejenigen, die das Auge dafür haben, die Qualität einer Kata. Aussagen, wie der bekannte Spruch »Hito kata san nen« (Eine Kata in drei Jahren), werden verständlicher wenn man sieht, wie viele Feinheiten die Kata doch beinhalten, welche aber nicht so offensichtlich nach Außen sichtbar werden für das ungeübte Auge. Es ging also nicht um nach Außen demonstrierte Stärke, Athletik oder perfekte Nachahmung des Gerüsts der Kata, sondern vielmehr um Feinheiten, die sich nur durch viel Arbeit antrainieren lassen. Wichtiger als die Frage »wie sieht die fertige Technik aus?« ist »wie bin ich dahin gekommen?«.

Kata kennen keinen Wettkampf

Trainiert man Karate als Kampfkunst, wird nicht von einem Gegner ausgegangen, der nur oberhalb der Gürtellinie und lediglich mit Tritten und Schlägen angreift, wie es im Wettkampf üblich ist. Auch die Distanz aus der der gegnerische Angriff angenommen wird, muß insbesondere die Nahdistanz berücksichtigen. Der Einsatz von Knie und Ellenbogen ist ein wichtiges Instrument der Nahdistanz. Besonders die Nahdistanz als Ausgangssituation der körperlichen Agression ist im Wettkampf eher selten, bezogen auf die reale Auseinandersetzung jedoch sehr wahrscheinlich. Trainiert man sich Aktionen hauptsächlich aus größerer Distanz zum Gegner stehend an und entfernt sich zu schnell vom Gegner nach einer einzelnen Schlagtechnik, dann ist man im Ernstfall plötzlich alleine aus diesem Grund schnell im Nachteil. Wir müssen außerdem davon ausgehen, gegriffen oder bedrängt zu werden. Die okinawischen Meister haben sich auch Gedanken darüber gemacht, wie man Fauststösse ausführen kann, die vom Gegner nur sehr schlecht gegriffen oder geblockt werden können. Die einstudierten Haltungen und die Bewegungsprinzipien stehen in engem Zusammenhang zum Schutz der eigenen Schwachstellen und dem Täuschen des Gegners. Der Gegner soll nicht erkennen, dass man sich wehren will und die eigene Gegenwehr sollte schliesslich überraschend kommen. Werden wir angegriffen, dann gilt es, dem Gegner sofort die Initiative abzunehmen und den Kampf schnellstmöglich zu beenden. Zur wirksamen Nutzung des Überraschungsmomentes ist z.B. die vermittelte Deckungsarbeit in den Kata des Karate weitaus unscheinbarer als es im sportlichen Wettkampf der Fall ist. Denn ohne vorherige typische Deckungshaltung lassen sich Überraschungsmomente ausnutzen. Der Gegner wird vielleicht unvorsichtiger angreifen, wenn er bis zuletzt von einer eher leichten Beute ausgeht. Für uns gilt jedoch "keine Beute zu werden". Wir lernen uns vor allem aus nicht-wettkampftypischen Haltungen zu wehren. Das Einnehmen einer boxerähnlichen Deckung bereits vor Kampfbeginn würde dem Gegenüber die eigene Kampfbereitschaft signalisieren und man hätte den oftmals kampfentscheidenden Überraschungsmoment verloren und den Gegner so eventuell bereits dazu gebracht, seinen Angriff besser vorzubereiten. Man weiß nicht vorher, wo man attackiert wird und will nicht zeigen, dass man bereit ist, selbst anzugreifen. Hier setzen alte Grundsätze (siehe auch Funakoshis Nijukun) an, wonach es in der Kampfkunst keine besondere (Kampf-)­haltung gibt, sondern die natürliche Haltung zur Kampfhaltung gemacht werden sollte.
Im Wettkampf geht es fair zu, Angriffe geschehen nur innerhalb der vorgegebenen Zeiten. Hier wäre es nachteilig, die Deckungsarbeit zu verbergen, denn es wird zum einen im Rahmen genau bestimmter Regeln gekämpft und zum anderen ist bekannt, dass beide sich wehren werden. Das Fehlen einer direkt sichtbaren Deckung ist selbst in den modernen Kata des Karate erhalten geblieben.

Umsteigen von »neu« nach »alt«?

Umsteiger im Karate, die von »neu« nach »alt« wechseln, werden u.a. von der Frage angetrieben, wieso die Techniken und Kata des alten Karate so viel anders aussehen, als sie von den Lehrern moderner Karatestile gezeigt bekommen. Wie hat man sich früher bewegt? Wieso hat man sich so bewegt? Wie wurden die Techniken angewendet? Klar ist doch, dass die damaligen Meister den Großteil ihres Lebens der Kampfkunst gewidmet haben. Schlußfolgernd stellt man vielleicht fest, dass viel Wissen um die Techniken und Formen verloren gegangen sein muß. Den modernen Karatestilen ist äußerlich betrachtet ein sehr ästhetischer, sogar heroischer Eindruck zu eigen. Hat man vielleicht irgendwann gutes Aussehen und Ästhetik für wichtiger gehalten, als das Wissen und Training der eigentlichen Prinzipien und Möglichkeiten des alten Karate? Die Technikvielfalt des alten Karate ist heute immer noch, wenn auch in veränderter Form, in den Abläufen der modernen Kata erkennbar. Die bezogen auf einen Gegner ausgetüfftelte Bewegungsmotorik wurde wohl u.a. durch den Fokus auf Vorführungen und den sportlichen Wettkampf und die damit verbundene äußerliche Bewertung vergessen.


4 Kategorien der Anwendung von Katatechniken

Bunkai (= Analyse; Zersetzung; Kracken; Demontage; Auseinandernehmen)

Beschreibt die Analyse einer Bewegung der Kata, ohne dass irgendeine Änderung am Ablauf der Bewegung vorgenommen wird. Wurde vermutlich traditionell als erstes gelehrt, nach dem oder mit dem Erlernen des Ablaufs der Kata. Im Idealfall sichert es so die unveränderte Weitergabe der Kata durch die Lehrer-Schüler Folgen hindurch und ebenso die Weitergabe der Prinzipien und möglicher Anwendungen, ohne den Ablauf zu verändern. Der Schüler nimmt alles einfach an und eignet sich durch das Katatraining eine besser werdende Körpermotorik und wesentliche Fertigkeiten mit Hilfe der mit dem fortschreitenden Lernstadium des Schülers feiner werdende Lehre des Meisters an. Der Schüler verändert nichts am gezeigten Ablauf der Kata, ganz so als kopiere er ein Buch Wort für Wort.

Oyo
(= Anwendung; praktische Anwendung; Nutzanwendung)

Nimmt jemand, warum auch immer (mangelndes Verständnis, ausreichendes Verständnis, Anpassung an persönliche Vorlieben oder Talente...), eine Änderung (Wirkweise, Funktion) am Ablauf der Kata-Bewegung für die Anwendung vor, dann ist dies zumeist Oyo. Reproduziert man ein gelesenes Buch mit eigenen Worten, dann ist dies Oyo. Die eigene Interpretation des Buches/ Originals wird einfließen und je nach dem persönlichen Erfahrungsstand und Fähigkeiten wird etwas anderes herauskommen als Ergebnis. Reproduzieren und Interpretieren mehrere Generationen mit abnehmender Erfahrung auf den Gebieten, über die das Buch handelt, wird der ursprüngliche Faden und die Tiefe des Originals vermutlich schnell verloren gehen. Ebenso verhält es sich mit den Kata.

Henka
( auch henko = Änderung; Veränderung; Abänderung, oder auch »jōsei no henka« = Änderung der Situation)

Beschreibt Änderungen des Ablaufs einer Katabewegung, welche die Wirkweise und Funktion der Originalbewegung  jedoch genau beibehalten. Manche Hebel, die im Stehen funktionieren, funktionieren nach demselben Prinzip, aber mit etwas anderem Aussehen auch am Boden. Andere Hebel, für die man beide Arme benutzen kann, funktionieren prinzipiell und unter bestimmten Bedingungen auch effizient mit Benutzung nur eines Armes. Hierzu muss der Schüler/ Meister die Funktion und Wirkweise einer Katatechnik erfasst haben, er kann das Prinzip dann frei auch auf andere Bewegungen anwenden.

Kakushi
( auch »kakushite oku« = verborgen halten)

Die Anwendungen, welche nicht direkt erkennbar in Kata-Abläufe eingeflochten sind, aus denen jedoch wirksame Techniken entstehen. Es sind sogenannte »verborgene Anwendungen«. Diese Prinzipien und Techniken wurden dem Schüler vom Lehrer offenbar nur dann weitergegeben, wenn der Meister dies nach reichlicher Zeit der Prüfung der Eigenchaften des Schülers auch wollte. Es sind nicht unbedingt nur körperlich anzuwendende Techniken, sondern auch mentale Aspekte wie Zanshin und Mushin oder die Art und Weise von Blickwendungen können auch dazu gezählt werden. So können in Wendungen Würfe versteckt sein, die alleine dadurch zustande kommen, dass man ein Bein in die richtige Position ans Bein des Gegners bringt und die Anfangsbewegung einer Wendung ausführt, evtl. unterstützen die zur selben Zeit in der Kata ausgeführten Armbewegungen den Wurf noch. Bezogen auf moderne Kata wie die »Heian Godan« oder »Enpi« des Shotokan, läßt sich sagen, dass hinter Sprungtechniken ursprünglich Würfe evtl. auch mit nachfolgender Kontrolle des am Boden liegenden Gegners stecken.









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